Jota

Was ist Amateurfunk:

Amateurfunker tauschen sich Weltweit über Funk aus. Dabei ist die Technik genau so wichtig wie das Funken.
Radio Scouting

Sprechfreigabe Bakom

Während des Jota-Joti haben alle bei uns gemeldeten Funkstationen Sprachfreigabe. Das heisst, auch nicht Leute ohne Amateurfunklizenz dürfen unter Aufsicht eines Amateurfunker die Funkstation bedienen. Der Funker ist dafür verantwortlich das Alle Vorschriften eingehalten werden.

QSL-Karte

Dies ist die Bestätigung einer erfolgten Funk-Verbindung. Man tauscht entweder eine Karte in Papier- oder elektronischer Form aus, die meistens eine kurze Beschreibung der Station beinhaltet. Oft findet man auch ein Foto des Funkers oder im Fall von Radioscouting der Pfadigruppe. Ausserdem werden die Daten der Verbindung aufgelistet inkl. Datum/Zeit, Frequenz, Betriebsart, Leistung und Empfangs-Rapport.

Hier wollen wir euch ein wenig die Technik und die Regeln der Sprachkommunikation aufzeigen und auch ein wenig in die ständig bestehende Community einführen.

Amateurfunk

Weltweit werden einige Frequenzen in den Amateurfunk-Bändern von Pfadern benützt. Diese Frequenzen sind nicht explizit für uns reserviert, sondern werden einfach zu bestimmten abgemachten Zeiten verwendet. Der bekannteste Zeitpunkt ist das JOTA, welches jeweils am dritten vollen Oktober-Wochenende auf der ganzen Welt stattfindet. Neben dem JOTA wird jedoch auch unter dem Jahr fleissig auf diesen Frequenzen gefunkt.

Die Frequenzen und Zeiten werden laufend im Internet ausgeschrieben. Die Frequenzen sind auch unten aufgelistet.

Versuchs doch mal, wir beissen nicht!

Zeiten an denen Pfadi’s sich treffen:

 

Betriebsarten

Während dem Jota-Joti sind alle Betriebsarten erlaubt. Hier eine Zusammenfassung der wichtigen:

Sprechfunk (Phonie)

Ist wohl die meistverwendete Betriebsart am Jota-Joti.
Für Pfadiverbindugen am Jota-Joti sind folgende Aufruffrequenzen vorgesehen:

Morsen (CW)

Erfordert  Trainig mit den Teilnehmer und wird deshalb am  Jota-Joti wenig eingesetz.

 

Ditital Funk (DMR)

DMR ist eine sich schnell verbreitende, digitale Betriebsart welche in der Schweiz auf 70cm betrieben wird. Der grosse Vorteil dieser Technik ist die Normierung und gute Vernetzung. Erstere ist dafür verantwortlich, dass Geräte verschiedenster Hersteller auf dem Markt sind, was sich auf den Preis auswirkt. Die gute Vernetzung im Amateurfunk ermöglichen Verbindungen regional, national und auch international. In der Schweiz hat sich das Brandmeister-Netz als Vernetzungstechnik durchgesetzt. Somit sind die aktuell rund 70 Repeater (Stand Mai 2017) einfach zu erreichen. Wer sich nicht im Einzugsbereich eines solchen Repeater befindet, kann sich mit einem Hotspot (openSPOT, DV-Mega) behelfen. Das ist ein kleines Gerät, welches die Signale des Funkgerätes empfängt und an den DMR-Server weiterleitet. Diese Hotspot’s sind auch in der Lage, D-Star und C4FM Signale ins DMR-Netz weiterzuleiten. Erfahrungen im vergangenen JOTA haben gezeigt, dass sich die Pfadi schnell mit dem DMR-Funk anfreunden, von der auf Kurzwelle oft anzutreffenden “Mikrofonscheue” keine Spur. Aus diesem Grund möchten wir 2017 DMR fördern, so dass jede am JOTA teilnehmende Station mit jeder anderen teilnehmenden Station Funkgespräche führen kann.

PMR

Die PMR sind die kleinen Handfunkgeräte, die man von fast überall her kennt. Sie brauchen keine Lizenz, nicht wie fast alle anderen Betriebsgeräte. Die Funktionen und die Reichweite dieser Geräte sind ziemlich begrenzt. Die Rechweite beträgt je nach Umgebungsbedingungen ca. 5 bis 8 km. Die Anzahl der Kanäle ist auf 16 begrenzt. Wobei man sich mittels digitaler Kodierung zusätzliche Kanäle innerhalb dieser schaffen kann. Verwendet werden sie meistens bei lokalen Aktivitäten und Anlässen, bei welchen man auf Sichtidistanz arbeitet.

EchoLink

Das EchoLink Verfahren ist ähnlich mit dem eQSO Verfahren. Der Unterschied besteht in der Lizenz, die der Anwender haben muss. Für den Betrieb von EchoLink muss, im Gegensatz zu eQSO, eine HB3- oder HB9-Lizenz vohanden sein. Echolink ist eine Computer-Software, die es einem Funkamateur ermöglicht, via Internet auf einer Funkfrequenz zu senden und umgekehrt darauf zu lauschen. Man kann somit Verbindungen in alle Teile der Erde haben mit sehr wenig Aufwand. Natürlich ist eine Verbindung über Internet nicht vergleichbar mit einer direkten Verbindung über die Luft auf Kurzwelle. Aber als Ergänzung ist dieses Verfahren sehr interessant.

CB-Funk

Prüfungsfreie Möglichkeit, mehr oder weniger lokale Verbindungen zu tätigen.

Regeln

Regeln müssen überall sein, wo eine gesittete Diskussion oder Unterhaltung stattfinden soll. Somit sind auch gewisse Anstandsregeln für die Funkkommunikation vorgesehen.

Sprechregeln

In diesem  Abschnitt wird aufgezeigt, wie ein Aufruf aufgebaut ist und wie die Verbindung der beiden Sprechpartner meist abläuft. Das Aufrufen ist sozusagen weltweit stadardisiert.

Die unten beschriebenen Regeln sollten bei jeder Verbindung beachtet werden. Sie vereinfachen die Kommunikation wesentlich.

  • Vor dem Sprechen midestens 5 Sekunden Pause
  • Freudliche Ausdrucksweise, nicht fluchen!
  • Nicht in laufende Gespräche funken. Wenn man sprechen will, QRZ oder eigenes Rufzeichen rufen und warten, bis man aufgefordert wird.
  • Nach dem Drücken der Sprechtaste zuerst schlucken und dann sprechen